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Zur Person

Heinz Colberg, Jahrgang 1941, konfessionslos, seit 1990
Anhänger des Theravada Buddhismus.
Nach Studium an einem privaten Lehrinstitut arbeitete er u.a. als Konstrukteur, technischer Redakteur, med. techn. Fachplaner und Produktmanager. Publikationen in med. Fachbüchern und Fachzeitschriften.
Seit 1965, anfangs mit VW-Käfer und Reisemobil, später mit öffentlichen Verkehrsmitteln immer wieder unterwegs im Großraum Asien, Schwerpunkt Süd-Ost-Asien.
Heinz Colberg lebt heute in Süddeutschland, Thailand und Laos.

Heinz Colberg und seine Frau Ulla sind Asien-Fans. Fast vierzig Jahre
waren sie fast jedes Jahr in Asien als Backpacker unterwegs, Schwerpunkt:
Ethnische Minderheiten.
Persönliche Highlights ihrer Reisen: Leben mit den Hmong im Bergland
zwischen Thailand/Burma, heute Myanmar, mit den Bilaan auf
Mindanao, mit den Badjaos in Sitangkai und mit den Seabadjaos,
diesen scheuen Seezigeunern auf ihren kleinen Hausbooten im
tiefsten Süden der Philippinen. In Laos hatten es ihnen die Blauen Hmong
in den Bergen angetan. 1991/92 galt ihr Interesse dem von der
Welt vergessenen Ost-Timor. Timor-Timur/Indonesien durfte erstmals,
nach 17-jährigem Pogrom mit über 400.000 Toten, für kurze Zeit
seine Grenze öffnen.
Heinz Colberg publizierte Reiseberichte, Storys von unterwegs, recherchiert
als freier Mitarbeiter für Reiseführer.
Im Jahr 2000 gab er seinen Beruf auf, plante einen zweiten Wohnsitz in Süd-Ost-Asien als Basis für weitere Reisen. Nach dem Krebstod seiner Frau zog er als Backpacker allein durch Asien, lernte auf einem Trip Mod, seine neue Lebensgefährtin und zweite Frau kennen und lieben. Mod begleitete ihn fast zwei Jahre auf seinen erneuten Reisen durch Thailand, Laos, Myanmar, Indonesien und Europa. Im Dezember 2004 verlor Mod ihr Leben in Khao Lak/Thailand durch den Tsunami. Ein Grund mehr für diese BENEFIZ-Auflage.
Seine Antwort auf die ihm oft gestellte Frage, warum er immer noch als
Backpacker auf so primitive, unbequeme Art reise: Ich brauche die körperliche Nähe von den auch heute noch zurückgezogenen lebenden Menschen in ihrem direkten Umfeld. Ich muss sie fühlen, riechen, spüren können. Das geht nur so. Dafür nehme ich gerne die Strapazen auf mich, - so lange mein Body noch mitmacht. Ob er das brauche? Ich weiß es nicht so genau, es ist eine Art Sucht. – Eines weiß ich, ich bin und bleibe was ich mein Leben lang war: Ein suchendes, immer neugieriges, immer ungeduldiges Etwas, ein Mix aus Traum, Wunsch und Wirklichkeit. Ein „rationaler Phantast und Träumer’’ wenn es denn so etwas gibt.